Tipps für bessere Fotos

Drei Mädchen bereiten ein Fotoshooting vor.

Wer sich vor und während dem Fotoshooting über ein paar Dinge im Klaren wird und seine Aufnahmen bewusst gestaltet, hat mehr Freude an seinen Bildern. Das beginnt mit dem geplanten Zeitpunkt der Aufnahmen und hört mit der Mitnahme von Ersatzbatterien noch lange nicht auf. In unserer Fotogalerie zur Bildgestaltung können Sie sich gelungene Beispiele anschauen.

  • Das Thema, das fotografiert werden soll, vorher festlegen. Man sollte sich klar machen, was man fotografieren möchte und welche Aussage man mit dem Bild treffen möchte. Warum fotografiere ich? (Ferienerinnerung, Dokumentation eines Ereignisses etc, künstlerisches Vorhaben, Visualisierung eines Themas...)
  • Den Bildausschnitt festlegen. Damit dies gelingt, ist etwas Übung nötig. Daher empfiehlt es sich, bevor man fotografiert, sehr viele Bilder anzuschauen und zu bewerten. Sind die Personen zu klein drauf (siehe Punkt 4)? Sind die Füsse abgeschnitten? Ist immer alles in der Bildmitte (siehe Punkt 10)? Es hilft hier auch mit zwei Winkeln aus schwarzer Pappe zu arbeiten und mit diesen Winkeln immer wieder Ausschnitte einer vorhandenen Fotografie auszuwählen und zu sehen, welcher Ausschnitt die beste Wirkung erzielt. Dann kann es an die Kamera gehen.
  • Kamera ruhig halten – eventuell Stativ benutzen.
  • Möglichst nah an das „Objekt der Begierde“ heran gehen.
  • Eigenen Standort (Aufnahmestandort) bewusst wählen. Probeweise auch einmal in die Knie gehen oder auf einen Stuhl, Tisch, Turm steigen.
  • Perspektive beachten (Froschperspektive, frontal, Vogelperspektive).
  • Der Vordergrund soll fotografiert werden: das heißt gleichzeitig Hintergrund beachten! Stören Bäume, Pfosten, Muster, Personen im Hintergrund?
  • Stimmt die Beleuchtung, das Licht? Gibt es unerwünschte Schatten, Lichteffekte? Mit dem Licht steht und fällt die gewünschte Bildaussage. Das gilt sowohl für die Belichtung des abgebildeten Gegenstandes oder der Person als auch für das „Umgebungslicht“. Morgens ist draußen beispielsweise „kälteres“ Licht als abends, wenn die Sonne als Lichtquelle gelb, orange – jedenfalls – warm leuchtet.
  • Welche Linien laufen im Bild? Diagonalen, Senkrechte, Waagrechte.
  • Muss es immer die Mitte sein? Bilder werden häufig interessanter, wenn das Objekt nicht immer mittig abgebildet wird. Auch der Horizont sollte nicht auf die Mitte (waagrecht) des Bildes gesetzt werden.
  • Ersatzbatterien oder Akkus sowie mindestens eine zusätzliche Speicherkarte dürfen nicht fehlen.

Surf-Tipps

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Fotografie und Medienpädagogik

 

Youtube-Links:

UBI-Kamera. Fotos mit der Hand aufnehmen.

1 Gigapixel-Kamera

Pädagogische Praxis

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