Internetgestütztes Arbeiten im Unterricht

Mit High-Speed durch die Datenautobahn: Reichen die gängigen schulischen Bandbreiten zur Realisierung multimedialer Unterrichtskonzeptionen aus? (© 2013 Thinkstock, Bild-Nr.: 164378262, Maria Skaldina)

Etwas ganz Besonderes hat sich Lehrer Specht für die Unterrichtseinheit „Wählen mit 16?“ in Sozialkunde einfallen lassen. In einer klassenübergreifenden Freiarbeit sollen seine Schülerinnen und Schüler Video-Interviews durchführen, per Skype mit anderen Klassen diskutieren und ihre multimedialen Arbeitsergebnisse auf der schulischen Homepage zusammentragen. Der erfahrene Pädagoge hat die didaktische Konzeption dieser Unterrichtseinheit ganz nach der Maxime „Lernen von jedem Ort zu jeder Zeit“ ausgerichtet.


Die Lernenden sind mit Feuereifer dabei – doch bald kommt es zu ersten Enttäuschungen: Der Upload größerer Dateien dauert gefühlte Ewigkeiten. Schauen sich mehrere Schüler gleichzeitig Videos im Internet an, können diese nur in unzureichender Qualität wiedergegeben werden; die Streams ruckeln und laufen nicht flüssig. Das Problem ist schnell lokalisiert: Die schulische Internetverbindung (16 Mbit/s asynchron) weist eine zu geringe Bandbreite auf.

 

Am Beispiel der Gemeinschaftsschule Oberhausen führt Sie die Präsentation  Internetgestütztes Arbeiten im Unterricht durch die didaktischen und technischen Herausforderungen, die für ein produktives schulisches Arbeiten mit Neuen Medien unabdingbar sind.