Grundschule Wössingen

Monika Lüthje-Lenhart, Netzwerkberaterin der Grundschule Wössingen im Walzbachtal beschreibt, wie das Lernen und Arbeiten mit einzelnen PCs an ihrer Schule angefangen hat und wie Lehrkräfte und Schüler heute die Vorzüge des pädagogischen Netzwerks für sich nutzen.

paedML Linux für die Grundschule

Mit dem Schuljahr 2004/2005 wurde in der Grundschule Wössingen erstmals ein eigener Computerraum eingerichtet: Zur Ausstattung gehörten fortan eine Computerinsel mit sechs PCs und Anschluss ans Internet. Das kontinuierliche Arbeiten der Schülerinnen und Schüler am Computer begann und schon bald war die kleine PC-Insel dem Andrang nicht mehr gewachsen.

 

Daraufhin wurde im Schuljahr 2006/2007 ein PC-Raum mit vierzehn Schüler-PCs und einem Lehrer-PC aufgebaut, so dass nun achtundzwanzig Kinder in Partnerarbeit gemeinsam am PC arbeiten konnten. Nach kurzer Zeit jedoch zeigten sich organisatorische Probleme beim Verwaltung von Schülerdateien, dem Datenaustausch und der Ergebniskontrolle. Arbeitsplatzunabhängiges Arbeiten am PC war nicht möglich, und so musste sich jedes Kind den PC merken, wo seine Daten abgespeichert waren. Die Verteilung und die Korrektur digitaler Arbeitsblätter erwiesen sich als umständlich und zeitaufwändig.

Daher entschied sich die Schule für die Einführung einer pädagogischen Netzwerklösung – in diesem Fall der paedML Linux Version 3.0. Dieses Vorhaben wurde mit Engagement aus dem privaten Umfeld einer Lehrerin und mit Hilfe der Schulnetzberatung umgesetzt.

Gestaltungsmöglichkeiten mit der paedML ®

„Der Aufwand hat sich durchaus gelohnt,” so Monika Lüthje-Lenhart in ihrem Bericht. Mit der Einrichtung der paedML haben die Schülerinnen und Schüler nun – unabhängig von ihrem Arbeitsplatz – einen sicheren Zugriff auf ihre gespeicherten Daten. Denn die Computer in den Klassenzimmern, im PC-Raum und im Lehrerarbeitsraum sind durch das Schulnetz verbunden. So können problemlos Daten wie Texte, Bilder und PowerPoint-Präsentationen getauscht werden und auch die Lehrkräfte können untereinander Unterrichtsmaterial austauschen.

Im Anfangsunterricht wird der Computer für die ersten Tippversuche, das Experimentieren an eigenen kleinen Texten und für Malaufträge eingesetzt. Doch schon ab der zweiten Klasse können die Schülerinnen und Schüler über das pädagogische Netzwerk gesichert nach Informationen auf Internet-Suchmaschinen für Kinder recherchieren. Ab der dritten Klasse wird dann systematischer mit dem PC gearbeitet, beispielsweise als Teil des Werkstattunterrichts, und ab der vierten Klasse kann mit dem Einsatz von Moodle-Kursen begonnen werden.

 

Ebenfalls positiv beurteilt Frau Lüthje-Lenhart die erweiterten Kommunikationsmöglichkeiten der Klassen untereinander durch die paedML. So sind Kinder höherer Klassen in der Lage, Ergebnisse an die Schüler der unteren Klassen weiterzugeben und deren Wissenstand mit selbst erarbeiteten Quizformularen abzufragen. Partner- und Gruppenarbeit am PC werden mithilfe der paedML intensiviert. Und die Lehrkräfte? „Sie nutzen die komfortable Funktion des Austeilens von Arbeitsblättern an die gesamte Klasse oder den Austausch von Arbeitsmaterialien innerhalb des Lehrerkollegiums über das Netzwerk,“ so Lüthje-Lenhart.

Ausführlicher Bericht der Netzwerkberaterin Monika Lüthje-Lenhart
Infoblatt für Schüler „Der PC als Werkzeug“
Infoblatt für Schüler „Der PC ist ein schneller Rechner“: