Alemannenschule Hüttlingen

Bild: Alemannenschule Hüttlingen

„Großer Vorteil der paedML ist das komfortable Handling aller im Schulnetz wichtigen Aufgaben“, so Netzwerkberater Reinhard Manz: Schnell und problemlos können die Lehrkräfte damit ihre Vorlagen verteilen und wieder einsammeln, Internetzugänge können individuell frei geschaltet werden und (vergessene) Passwörter seien im Handumdrehen vergeben.

 

 

Um was für eine Schulart handelt es sich bei der Alemannenschule Hüttlingen und wie groß ist sie?

Reinhard Manz: Die Alemannenschule Hüttlingen ist eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule und hat ca. 400 Schülerinnen und Schüler, 35 Lehrkräfte sowie zwei pädagogische Assistenten.

Seit wann setzen Sie die paedML an Ihrer Schule ein?

Manz: Seit der Version 2.2.

Welche Version der paedML haben Sie an Ihrer Schule in Gebrauch?

Manz: Derzeit ist die paedML Linux 4.0.2 installiert – das Upgrade erfolgt in den Sommerferien.

Wie viele Server nutzen Sie?
Manz: Zwei – einen paedML Linux Server und einen dedizierten IPCop.

Für welches Leistungspaket haben Sie sich entschieden?
Manz: Für das paedML Standard-Paket.

Wie viele Klassenräume sind an Ihrer Schule mit PCs ausgestattet?
Manz: Fast alle, bei entsprechendem Wunsch der KlassenlehrerIn, allerdings sind nur die Hauptschulklassenzimmer und ein Antolin-Zimmer vernetzt.

Befinden sich die PCs im Klassenraum oder in Medienecken?
Manz: In der Grundschule werden Einzel-PCs mit Lernspielen eingesetzt, alle Anwendungen sind lokal installiert.

Werden die PCs während des Unterrichts und auch in der unterrichtsfreien Zeit genutzt?
Manz: Normalerweise nur während des Unterrichts, mit folgenden Ausnahmen:
a) Während der Betreuungszeit (13 bis 14 Uhr) am Dienstag und Donnerstag, unseren Ganzschultagen, können die Schülerinnen und Schüler im Antolin-Zimmer die Quiz-Aufgaben unter antolin.de abarbeiten.
b) Bei Projekten oder im Einzelfall (PC ist zu Hause kaputt, oder ähnliches) wird Schülerinnen und Schülern auch außerhalb der Unterrichtszeit Zugang ins Netz oder zum Office-Paket ermöglicht.
In welchen Fächern arbeiten Sie besonders viel mit Computern bzw. wie sieht die Arbeit mit der paedML konkret  im Unterricht aus?
Manz: Wir haben einen ITG-Lehrplan, der für jede Klassenstufe Inhalte verbindlich vorschreibt. Leitfächer sind dabei je nach Anwendung Deutsch oder Mathematik. Aber auch in den Fächerverbünden sollen die PCs eingesetzt und die Peripherie (Drucker, Kamera, Scanner, usw.) genutzt werden.
Haben Sie bereits erfolgreiche Projektarbeit mit paedML durchgeführt?
Manz: Die Schularbeit besteht zu einem erklecklichen Teil aus Projektarbeit, die natürlich auf die EDV als selbstverständliches Werkzeug zurückgreift. Ab Klasse 7 akzeptieren wir Projektordner und ähnliches nur noch in gedruckter, also mit dem PC erstellter Form.
Was schätzen Sie an der paedML und welchen Nutzen ziehen Sie daraus?
Manz: Der große Vorteil der paedML ist das Handling aller, in einem Schulnetz wichtigen Aufgaben. Vorlagen können schnell und problemlos verteilt und wieder eingesammelt werden, Internetzugänge können individuell freigeschaltet werden, (vergessene) Passwörter sind im Handumdrehen wieder vergeben usw.
Welches Feature nutzen Sie am häufigsten?
Manz: Das Verteilen und Einsammeln von Dokumenten und die individuelle Bereitstellung des Internetzugangs.
Was würden Sie sich noch wünschen?
Manz: Im Moment zweierlei:
a) Da wir über relativ neue Hardware verfügen die vollständige Virtualisierung der paedML und des IPCops, um Energie zu sparen.
b) Die Mitlieferung eines gepflegten (!) Linux-Clients (auch für ältere Hardware, etwa ab PIII) mit Musterausstattung an schulisch relevanter OpenSource-Software. Dies würde auch die Verteilung ausgemusterter Rechner mit Standardsoftware an bedürftige Schülerinnen und Schüler begünstigen.
Herr Manz, vielen Dank für das Interview.