Schritt 1: Einstieg

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Impuls und Einstieg

Der Jugendmedienschutz kann nur dann erfolgreich im Unterricht verankert werden, wenn die Entscheidung und die spätere Umsetzung von allen beteiligten Personengruppen mitgetragen wird. Eine besondere Rolle kommt hier der Schulleitung zu; darüber hinaus sollten Lehrer-, Eltern- und Schülerschaft eingebunden werden, indem Vorhaben und Motivation des geplanten Projekts in geeignetem Rahmen vorgestellt werden.


Stehen Sie für Fragen zur Verfügung und seien Sie für Anregungen offen. Holen Sie die Zustimmung der Gesamtlehrer- und Schulkonferenz ein, um Ihr Vorhaben auf eine breite Basis zu stellen und es auch formal abzusichern.

 

Benötigen Sie zusätzliche technische Ausstattung, sollten Sie den zuständigen Vertreter des Schulträgers bzw. die Stadtverwaltung kontaktieren (vgl. hierzu den Medienentwicklungsplan des LMZ, Modul 5: Technik).

 

Als inhaltlicher Einstieg sind folgende zwei Vorgehensweisen denkbar:

  1. Die Gesamtlehrerkonferenz beauftragt mit Zustimmung der Schulkonferenz eine Projekt- bzw. Steuergruppe, die den weiteren Prozessablauf koordiniert, Verantwortliche zur Erarbeitung des schuleigenen Jugendmedienschutzcurriculums benennt und in regelmäßigen Abständen die beteiligten Personengruppen informiert. oder
  2. Der Prozess wird durch einen pädagogischen Tag eingeleitet: Die Themen des Jugendmedienschutzes werden gesichtet und es wird überlegt, in welcher Klassenstufe mit der Verankerung begonnen wird; eine Steuergruppe wird gebildet, die anschließend auf Basis der durch diesen Tag gewonnenen Resultate weiterarbeitet. Auch Vertreter/-innen der Schulkonferenz sollten an diesem Tag aktiv teilnehmen.

 

Der/die Schulleiter/-in sollte den Prozess aktiv unterstützen, indem er/sie für günstige Rahmenbedingungen zum Beispiel in Form von Räumlichkeiten und Freistellungsstunden sorgt.

Bildung einer Steuergruppe Jugendmedienschutz

Eine Steuergruppe ist notwendig, um den Prozess zu organisieren und zu koordinieren. Sie sollte fachlich geeignet sein und das Kollegium repräsentieren. Die Teilnahme sollte auf Freiwilligkeit beruhen, da hierfür oftmals keine Deputatsstunde gewährt werden kann. Ein hohes Maß an Interesse, Motivation und Engagement hilft daher, den entstehenden Arbeitsaufwand zu bewältigen und die neue Aufgabe als besondere Herausforderung in Angriff zu nehmen. Die Schulleitung sollte allerdings darauf achten, die Mitglieder der Steuergruppe in geeigneter Form zu entlasten.

 

Damit die am Schulleben beteiligten Personengruppen auch weiterhin den Entwicklungsprozess unterstützen, sollte die Steuergruppe ihre Arbeit transparent machen: Das Kollegium sowie die Schulgemeinschaft (Elternbeiräte, SMV) sollten regelmäßig über den Arbeitsprozess und seine Ergebnisse informiert und an geeigneter Stelle in diesen einbezogen werden.

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