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Ist das nicht alles furchtbar?! Über Nachrichtensendungen, Informationen und Katastrophenberichterstattung.

  • Autor: Hallenberger, Gerd
  • Erschienen: 2015
  • Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) (Hrsg.): tv diskurs, 19. Jahrgang, Heft 03/2015: Ausnahmezustand. Unser Umgang mit medialen Darstellungen von Krisen und Katastrophen.
  • Verlag: UVK Verlagsgesellschaft mbH

Abstract

Wenn sich Katastrophen ereignen, etwa Flüsse über die Ufer treten oder Flugzeuge abstürzen, dann stößt die aktuelle Berichterstattung des Fernsehens auf besonders großes Interesse. Sowohl Regel- als auch Sondersendungen erzielen häufig herausragende Zuschauerzahlen. Kommt das Fernsehen dabei lediglich einem Informationsbedürfnis nach oder geht es auch um anderes? Der Bericht von Gerd Hallenberger zeigt auf, ob unsere Nachrichten überhaupt noch als solche zu bezeichnen sind und wie die Berichterstattungen unsere Empathie und Emotionen ansprechen.
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Hallenberger, Gerd

Dr. phil. habil. Gerd Hallenberger (* 1953) hat 1985 an der Philipps-Universität Marburg im Fach Europäische Ethnologie promoviert, seine Habilitation hat er zwölf Jahre später im Fach Medienwissenschaften an der Universität Siegen abgelegt. Inzwischen forscht er als freiberuflicher Medienwissenschaftler über Fernsehunterhaltung, allgemeine Medienentwicklung und Populärkultur. Er lehrt an verschiedenen Universitäten und ist seit 2005 Mitglied des Kuratoriums der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF).