Einzelansicht

Das Phänomen „Selfie”. Handlungsorientierungen und Herausforderungen der fotografischen Selbstinszenierung von Jugendlichen im Social Web.

  • Autorin: Autenrieth, Ulla P.
  • Erschienen: 2014
  • Quelle: Lauffer, Jürgen / Röllecke, Renate (Hrsg.): Lieben, Liken, Spielen. Digitale Kommunikation und Selbstdarstellung Jugendlicher heute. Medienpädagogische Konzepte und Perspektiven.
  • Verlag: kopaed verlagsgmbh

Abstract

Selfie ist nicht nur das Wort des Jahres 2013 des Oxford Dictionary, sondern beschreibt auch ein bedeutendes Phänomen unserer Zeit. So beliebt die Selbstporträts vor allem unter Jugendlichen sind, so umstritten sind sie unter vielen Erwachsenen. Für sie ist dieser Trend ein Zeichen eines verstärkten Narzissmus. Ulla Autenrieth befasst sich in diesem Artikel mit der vielfältigen Kritik am Phänomen Selfie und zeigt auf, dass die fotografische Selbstinszenierung als normale Phase der adoleszenten Persönlichkeitsentwicklung zu begreifen ist. Darüber hinaus bespricht sie die Konsequenzen und Herausforderungen, die sich durch Selfies für die Medienpädagogik stellen.
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Autenrieth, Ulla P.

Ulla Autenrieth studierte Diplom-Sozialwissenschaften in Koblenz-Landau und Wien. Ihren Schwerpunkt legte sie dabei auf Medien und Kommunikation in modernen Gesellschaften. Seit 2008 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienwissenschaft (Pro*Doc) in Basel.