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Digital Rights Fair Trade – Ein Solidarvertrag.

  • Autorin: Trüpel, Helga
  • Erschienen: 2010
  • Quelle: Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.): Copy. Right. Now! Plädoyers für ein zukunftstaugliches Urheberrecht, Bd. 4.
  • Verlag: Heinrich-Böll-Stiftung

Abstract

Die Autorin geht auf zwei Modelle ein, die den Urheberschutz im digitalen Zeitalter gewährleisten könnten. Dabei sollte das oberste Ziel stets sein, dass NutzerInnen leicht an Inhalte herankommen, der/die UrheberIn für seine/ihre Arbeit aber angemessen entlohnt wird. Zum Einen könnte das durch Kulturflatrates geschehen, also einen Pauschalbetrag für alle Inhalte. Dieses Modell sei aber bisher nicht ausreichend durchdacht worden, um tatsächlich umgesetzt zu werden. Alternativ könnte das „Media Markt“-Modell eine Lösung darstellen, bei dem unterschiedliche Plattformen urheberrechtlich geschützte Werke gegen Bezahlung anbieten, die anschließend vom Käufer frei verwendet werden können. Da die Märkte der Buch-, Musik-, Filmbranche etc. recht unterschiedlich seien, müsste allerdings für jede Branche eine individuelle Lösung entwickelt werden.
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Trüpel, Helga

Dr. Helga Trüpel (* 1958) studierte Psychologie, Germanistik- und Religionspädagogik und promovierte 1988 in Literaturwissenschaft. Als Abgeordnete im Europäischen Parlament wurde sie zur stellvertretenden Vorsitzenden des dortigen Kulturausschusses gewählt. Kulturpolitik bildet den Schwerpunkt von Helga Trüpels politischer Arbeit.