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Tablets in der Grundschule: Studierende entwickeln neue Konzepte

Studierende der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg (PH) entwerfen im Rahmen des Projekts „Digitales Lernen Grundschule“ Konzepte für die Tabletnutzung im Grundschulunterricht. Nach einer Pilotphase Ende 2016 werden zum Start des Sommersemesters 2017 fünf weitere Projekte an der Stuttgarter Rosensteinschule durchgeführt.

Das von der Telekom Stiftung geförderte Projekt „Digitales Lernen Grundschule“ hat zum Ziel, altersgerechte Formen des Lehrens und Lernens mit digitalen Medien zu entwickeln und zu evaluieren. Als eine von sechs Teilnehmergruppen entwickelte eine Gruppe der PH Ludwigsburg in Kooperation mit Lehrenden aus der Medienpädagogik und unterschiedlichen Fachdidaktiken Unterrichtsszenarien für verschiedene Fächer.

 

Positive Evaluation nach der Testphase

Nach der ersten Testphase an der Stuttgarter Rosensteingrundschule zeigte sich, dass das Lehren und Lernen besonders erfolgreich sein kann, wenn die Kinder sich durch selbst produzierte Medien ausdrücken können. Hinzu kam, dass die entwickelten Unterrichtskonzepte zu Fotos und Videos Potential für das gemeinschaftliche Lernen und das Thema Inklusion aufweisen.

 

Die nun startenden Unterrichtsversuche legen den Schwerpunkt auf die Themen Trickfilm, Digital Storytelling, Gaming sowie informatische Aspekte der Medienbildung. Parallel sollen Lehrkräfte motiviert und qualifiziert werden, digitale Medien im Unterricht zu verwenden. Dazu wurden entsprechende Fort- und -weiterbildungen entwickelt sowie ein Arbeitskreis „Medienbildung in der Grundschule“ gegründet.

 

Projektleiter Horst Niesyto zieht bereits jetzt ein positives Zwischenfazit: „Studierende wie Schülerinnen und Schüler waren sehr motiviert, praxisbezogen mit iPads die gestalterischen und thematischen Möglichkeiten kennenzulernen und auszuprobieren.“

24.04.2017