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Museen im digitalen Wandel

Wissen interessant vermitteln: Durch Videos und interaktive Websites hat das Internet teils vielfältigere Möglichkeiten als klassische Museen. Tafeln in Schriftgröße 12 mit veralteten Bildern sollen durch das Coaching-Programm „Museen 2.0“ der MFG Medien- und Filmgesellschaft des Landes Baden-Württemberg ersetzt werden. Drei neue Teilnehmer starten nun ihre Projektphasen.

Das Coaching-Programm „Museen 2.0“ möchte baden-württembergischen Museen helfen, eine individuelle Vorstellung zur Digitalisierung ihrer Ausstellungen zu entwickeln. Durch Gruppen- und Einzelcoachings sowie Webinare werden schrittweise Strategien ausgearbeitet, um einen umfassenden, digitalen Wandel durchführen zu können. Auch durch den kontinuierlichen Austausch mit anderen Teilnehmern, sollen neue Ideen entstehen und das Thema aktuell bleiben.

 

Das Projekt geht bereits in die zweite Runde: Das Landesmuseum Württemberg, das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart und das Deutsche Uhrenmuseum Furtwangen durchliefen das Coaching und stehen bereits am Ende ihrer Umsetzungsphase. Deren Ergebnisse werden am 15. November im Literaturhaus Stuttgart präsentiert.

 

„Digitale Transformation größer denken“

Die neuen Kandidaten - die Staatsgalerie Stuttgart, das Badische Landesmuseum Karlsruhe und das Städtische Museum Freiberg – befinden sich bereits in der ersten Phase des Workshops. „Im Coaching bekamen wir den wichtigen Impuls, das Thema digitale Transformation umfassender und größer zu denken“, resümiert Dr. Tilmann von Stockhausen, leitender Direktor der Städtischen Museen Freiburg im Breisgau. Gemeinsam wollen die Teilnehmer dem Publikum neue Wege eröffnen.

 

Förderung von Museen

Die MFG Medien-und Filmgesellschaft ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und des Südwestrundfunks, die sich unter anderem um die Förderung der Medien- und Kreativwirtschaft kümmert. Nach dem Umfrage-Projekt „Open Up! Museum“, das auf Bedürfnisse von baden-württembergischen Museen abzielte, gab die Einrichtung bereits einen Leitfaden zu digitalen Herausforderungen in Museen heraus. Nun werden Museen noch aktiver und praktischer gefördert. 

16.10.2017