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20 Jahre Jugendschutz.net

Seit 20 Jahren sehen sie sich an, was niemand sehen will: Die Mitarbeiter von jugendschutz.net sichten täglich Inhalte, die gegen den Jugendschutz verstoßen. Durch sie wird das Internet sicherer – wenn auch nur ein Stück.

Täglich ist es das Ziel der Internet-Fahnder, das Internet für Kinder ein Stück sicherer zu machen und sie vor jugendgefährdeten Inhalten zu schützen. Der Upload dieser Inhalte stoppt jedoch nie. So müssen die Mitarbeiter priorisieren und gehen vorrangig gegen Inhalte mit großer Reichweite und der Zielgruppe Kinder und Jugendliche vor.

 

Kontakt zu Plattformen als Vorteil

Unter den zu sichtenden Materialien können Enthauptungen, Vergewaltigung und Kindesmissbrauch zu finden sein. Vermehrt gehören auch Hungerwettbewerbe, Verherrlichung von Selbstgefährdung und die Werbung zu Legal Highs, sogenannten Designerdrogen, dazu. Das alles schnell zu löschen ist unmöglich, deshalb steht jugendschutz.net mit den großen Plattformen in Kontakt. Dies sorgt erst einmal für einen schnelleren Löschvorgang, aber auch zu einer größeren Kooperationsbereitschaft von YouTube, Facebook & Co.

 

Automatisiertes Erkennen von Inhalten soll entlasten

Ein Ziel von jugendschutz.net ist auch ein umfassendes Verbot bestimmter Inhalte auf den großen Plattformen. Zur Automatisierung von Löschvorgängen testen die Internet-Fahnder aktuell eine Texterkennung von Facebook und eine Foto-DNA von Microsoft. Diese sollen in Zukunft kritische Inhalte schneller finden und sperren.

 

Seit 20 Jahren reagiert das Team von jugendschutz.net nun auf neue Phänomene im Internet und kontrolliert Angebote im Netz auf Verstöße gegen den Jugendschutz. Auch wenn die Arbeit durchaus belastend sein kann, tragen sie einen entscheidenden Teil zum Jugendschutz im Netz bei. 

06.11.2017