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Demokratie, Krieg und Medien.

Abstract

Nach einer These von Immanuel Kant sind Demokratien „weniger kriegsgeneigt als andere Staatstypen". Umso schwieriger ist es für demokratisch gewählte Regierungen, kriegerische Handlungen zu legitimieren. Harald Müller untersucht die Legitimationsstrategien westlicher Regierungen für militärische Aktionen und geht dabei auch auf die Rolle der Massenmedien und Möglichkeiten der Kriegsberichterstattung ein.
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Müller, Harald

Der Politikwissenschaftler Harald Müller (* 1949) ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und Professor für Internationale Beziehungen an der Frankfurter Universität. Ferner gehört er dem Abrüstungsbeirat des Generalsekretärs der Vereinten Nationen an. Zuletzt veröffentlichte er "Amerika schlägt zurück. Die Weltordnung nach dem 11. September" (2003), "US-Nuklearpolitik nach dem kalten Krieg", HSFK-Reports, Nr. 3" (2003) und " Die Rolle der Europäischen Union in der Abrüstung von russischen Massenvernichtungswaffen Eine Bestandsaufnahme", HSFK-Reports, Nr. 10 (2002)